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Apr
102017

Christopher Clover schreibt bereits sei 47 Jahren über die Entwicklungen des Immobilienmarkts in Marbella

Es ist faszinierend, einmal mehr Zeuge des Beginns eines neuen Zyklus des Immobilienmarkts in Marbella und an der Costa del Soll im Allgemeinen- seit Jahrzehnten bekannt als das “europäische Europa- zu werden. Marbella ist unleugbar die anspruchsvollste Stadt an der Küste und eines der hochwertigsten Urlaubsziele im gesamten Mittelmeerraum.

Der Wohntourismus, also der Tourismus, der mit dem Erwerb und Bewohnen einer Zweitimmobilie einhergeht, ist einer der vielen wichtigen Faktoren in der Entwicklung des berühmtesten Küstenabstrichs in Südspanien während der letzten 70 Jahre.

La perla smallDerzeitige Marktentwicklung
Als gegen Ende 2007 die Blase platzte, hatten die meisten Käufer bereits realisiert, dass die Preise unverhältnismäßig gestiegen waren. In den Folgejahren warteten die meisten Kunden Jahr um Jahr darauf, dass der Markt seinen Tiefststand erreichte und infolgedessen entwickelte sich eine starke Nachfrage seitens internationaler Kaufinteressenten.

2011 erreicht der Markt seinen Tiefststand 
2012 und 2013 war anhand der Marktdynamik klar zu erkennen, dass bereits 2011 ein Tiefpunkt erreicht worden war. Unzählige Schnäppchenjäger kauften auf die Schnelle noch Immobilien, bevor die Preise erneut stiegen. Darauf entwickelte sich ein dramatischer Anstieg der Verkaufszahlen in den folgenden Jahren, was sich anhand der nachstehenden Tabelle ersehen lässt; 2014 lag der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr 2013 bei 28%.

Verkäufe pendeln sich ein
2015 begann das Verkaufsvolumen, das zuvor Jahr um Jahr gestiegen war, abzunehmen und lag schließlich in Marbella bei nur noch 9,83%. 2016 setzte sich dieser Trend fort und das Verkaufsvolumen nahm sogar noch weiter ab; im Vergleich zu 2015 lag es schließlich bei 8,97%. Für die drei Gemeinden Marbella, Estepona und Benahavís zusammen genommen lag der Einbruch 2016 laut offizieller Verkaufsstatistiken bei 5.97% im Vergleich zu 2015.
Chart-1-GERMAN-2017

Chart-2-GERMAN-2017 smallSorgfältige Analysen belegen, dass eine Anpassung des Verkaufsvolumens nach einer solchen Marktschwemme völlig normal ist. Seit 2012 wurden die meisten zum Verkauf stehenden Immobilien veräußert, obwohl es noch immer fast überall einige tolle Schnäppchen in allen Preiskategorien gibt. Die meisten Käufer, die so lange gewartet hatten, konnten letzten Endes vertrauensvoll einen guten Kaufabschluss machen. Nun, da sich der Staub gelegt hat, hat sich das Verkaufsvolumen erneut bei den Zahlen eingependelt, die vor der Krise 2007 üblich waren, was sich an der Tabelle ablesen lässt:

UPDATE, Oktober 2017:

Die beiden ersten Quartale im Jahr 2017 zeigen einen beachtlichen Anstieg bei den Verkäufen von Wohnimmobilien gegenüber dem selben Zeitraum im Vorjahr 2016. Marbella, Benahavís und Estepona zusammengenommen verzeichnen einen Anstieg von fast 14% verglichen mit dem Vorjahreszeitraum; Estepona alleine für sich genommen hat den höchsten Anstieg: unglaubliche 37%.

Dies sind hervorragende Indikatoren für das beständige Wachstum des Immobilienmarktes im Großraum Marbella.

Die Käufe von Immobilien vom Plan weg oder von noch im Bau befindlichen Objekten werden in den offiziellen Statistiken nicht berücksichtigt.
Offiziell findet ein Verkauf erst dann statt, wenn die Verkaufsurkunde (Escritura) ausgestellt wird. Infolgedessen tauchen die Verkäufe hunderter Immobilien vom Plan weg oder von noch im Bau befindlichen Objekten, die es in den letzten Jahren gegeben hat, nicht in den offiziellen Statistiken des jeweiligen Jahres auf, sind aber gleichzeitig ein fester Bestandteil der Analyse der Marktaktivitäten. Siehe auch “Neue Immobilien” weiter unten. Chart-3-GERMAN-2017

Brexit

Der Brexit war vielleicht der wichtigste Faktor, der den Immobilienmarkt in der Gegend von Marbella und in ganz Spanien beeinflusst hat

Nachdem am 23. Juni 2016 eine Mehrheit für den Brexit gestimmt hatte, verhielten sich viele Briten verständlicherweise zurückhaltend, nach dem Motto “abwarten und sehen, was kommt”. Vergleicht man die Zahlen des vierten Quartals 2015 mit den Zahlen des vierten Quartals 2016 (die vollständigen Angaben für 2016 beinhalten das halbe Jahr vor dem Brexit und sind daher nicht repräsentativ), sieht man, dass im letzten Quartal 2015 23,95% der an Ausländer verkauften Immobilien von Briten erworben wurden. Im letzten Quartal 2016 waren es nur noch 16,40%, was einen Nachlass von 31.52% darstellt, der fraglos dem Brexit zugeschrieben werden darf¹.

Interessant aber ist, dass von den 436.537 Immobilien, die 2016 in Spanien verkauft wurden, 13,25% von Ausländern gekauft wurden; das stellt einen leichten Anstieg im Vergleich zu den 13.18% im Vorjahr 2015 dar: Der Zuwachs ausländischer Käufer aus anderen Ländern glich den Ausfall der britischen Käufer zufrieden stellend aus (siehe Vergleichsgrafik).

Das ist lediglich ein weiteres Beispiel für die besonderen Stärken eines Marktes, der aus vielen Quellen gespeist wird, so wie es in Marbella und anderen Reisezielen weltweit immer schon der Fall war; hier gibt es Käufer aus vielen verschiedenen Ländern und Wirtschaftsverhältnissen. Wenn die Anzahl der Käufer aus einem bestimmten Land sinkt, wird die Lücke von Käufern aus anderen Ländern geschlossen, so geschehen im Jahr 2015, als wir Zeuge eines starken Abfalls der russischen Käufer und einem gleichzeitigen Anstieg der britischen Käufer wurden (vor dem Brexit).

Weitere Marktbeobachtungen, die im Zusammenhang mit dem Brexit stehen: 

Chart-4-GERMAN-2017 small• Die Abwertung des britischen Pfunds – eine direkte Folge des Brexits – führt dazu, dass der Erwerb einer Immobilie für Käufer, deren Vermögen in dieser Währung besteht, teurer wird. Heute sehen wir Käufer, die den vollen Kaufpreis problemlos und ohne Finanzierung bar bezahlen können, sich aber trotzdem für die Aufnahme einer Hypothek entscheiden, um einerseits die durch den Wechselkurs bedingte Differenz zu überbrücken und sich andererseits die Vorteile der historisch niedrigen Zinsen in Spanien zu sichern.
• Andererseits sind britische Verkäufer eher bereit, über ihre Preisvorstellungen zu verhandeln, da der Euro gegenüber dem Pfund an Wert gewonnen hat.
• Viele Briten, die den Kauf einer Immobilie in Spanien erwägen, machen sich Gedanken über das fehlende Abkommen hinsichtlich einer Gesundheitsvorsorge beider Länder. Dies gilt auch für Menschen, die bereits Eigentum hier besitzen und von der staatlichen Gesundheitsfürsorge abhängig sind.
• Natürlich wird die weitere Entwicklung der britischen Wirtschaft ein wichtiger Faktor für die Nachfrage nach Immobilien in Spanien sein, vor allem in der Preiskategorie unter 500.000 €.
• Zahlreiche Briten, die sich mit der Idee tragen, größere Häuser zu kaufen, weil sie dauerhaft hier leben oder eventuell auch ihre Geschäfte von hier aus leiten möchten, könnten eine Kaufentscheidung hinauszögern; trotzdem werden viele andere weiterhin vertrauensvoll kaufen.
• Hervorzuheben ist, dass britische Bürger weiterhin die gleichen Rechte haben, auch nach dem Brexit Immobilien in Spanien zu kaufen wie zuvor. Die Formalitäten für den Erhalt der dauerhaften Aufenthaltserlaubnis, wenn man länger als 3 Monate bleibt, sind dieselben wie im Falle der restlichen 1.400.410 Nicht-EU-Bürger mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung in Spanien ².
• Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass alles darauf hindeutet, dass der Brexit sich auch in Zukunft auf den Markt auswirken wird, auch wenn die Bürger aus Großbritannien nach wie vor die größte Käufergruppe von Immobilien in Spanien und Marbella darstellen. Kurz- und mittelfristig wird die Zahl britischer Käufer im Vergleich zu früheren Jahren zurückgehen.

Weitere Überlegungen hinsichtlich des Immobilienmarkts 2017 im Raum Marbella:

Nationalitäten der Käufer in Andalusien
Die verschiedene Regionen Spaniens ziehen Käufer aus verschiedenen Ländern an. Die Zusammenfassung der verschiedenen Herkunftsländer, zuletzt veröffentlicht 2015, ist interessant³. In Andalusien als Gesamtregion liegen die schwedischen Käufer an zweiter Stelle nach den Briten; Belgien belegt den dritten Platz. Auf den Balearen jedoch liegen die Deutschen an der Spitze, gefolgt von den Briten und den Schweden.

Die Preise steigen wieder
Laut der am 8.  März 2017 durch das spanische Amt für Statistiken veröffentlichten Zahlen stieg der Preis privater (nicht subventionierter) Immobilien um durchschnittlich 4.7% im Jahr 2016. Nach sechs Jahren stetigen Preisverfalls ist dies das dritte Jahr kontinuierlicher Preissteigerung dar und ist seit 2007 der höchste Anstieg überhaupt.

Die Preise für die begehrtesten Grundstücke steigen, während gleichzeitig das Angebot sinkt. Die Baukosten im Raum Marbella sind laut vorsichtigen Schätzungen in den letzten 3 Jahren um mindestens 10% gestiegen.

Die Käufer sind im Allgemeinen anspruchsvoller und kultivierter
Da sich der Ruf des unglaublichen Lifestyles in der Gegend von Marbella weiterhin verbreitet, finden Käufer, die neu auf dem Markt sind, eine beträchtliche Anzahl neuer Projekte und Neubauten von eindeutig besserer Qualität als in der Vergangenheit. Wir konnten außerdem feststellen, dass Käufer bereit sind, für renovierte oder makellose neue Objekte einen Aufpreis zu zahlen, da sie sofort einziehen können. Viele Käufer zögern, ältere Immobilien zu renovieren und überlassen dies lieber den zahlreichen Investoren, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben.

Chart-5-GERMAN-2017 smallZu optimistische Preisgestaltung mancher Verkäufer von Immobilien aus zweiter Hand
Nun, da der Markt sich erholt hat – wenn auch in den meisten Urlaubsgegenden langsam im Vergleich zu den Großstädten – agieren einige Verkäufer von Immobilien aus zweiter Hand zu optimistisch und setzen die Preise auf einem Niveau an, das potenzielle Interessenten sogar von einer Besichtigung Abstand nehmen last. Infolgedessen werden sich solche Objekte auf dem Markt nicht behaupten können.

Verkäufer, die wirklich innerhalb eines realistischen Zeitrahmens verkaufen wollen, wenden sich an qualifizierte Makler, die ihnen realitätsnahe Marktwerte für den Verkauf oder bereits verkaufte Objekte zur Verfügung stellen werden; mithilfe dieser Makler können Verkäufer gemeinsam einen realistischen Verkaufspreis für ihre Immobilie und eine vernünftige Marketingstrategie festlegen.

Neubauprojekte 
Nach der virtuellen Nichtexistenz neuer Projekte seit Mitte des letzten Jahrzehnts hatten die erfahrensten Bauunternehmer 2012 und 2013 begonnen, die besten Baugrundstücke aufzukaufen und sogleich die entsprechenden Baugenehmigungen beantragt, sodass hunderte neuer Wohnimmobilien in vielen verschiedenen Bauprojekten entstanden sind. Diese wurden vom Plan weg oder noch während der Bauphase verkauft, und bereits 2015, 2016 und Anfang 2017 waren viele davon ausverkauft.

Um obige Ausführungen mit annähernden Zahlen zu belegen und die Verkaufsaktivitäten im Falle der Neubauten zu messen, hat Panorama in Marbella und Umgebung 20 neue Projekte ausgewertet; darunter waren Bauprojekte für Apartments, Reihenhäuser und Villen Anlagen, die noch in der Bauphase waren und entweder bereits ausverkauft waren oder Bauphasen haben, die schon 2015, 2016 und zu Beginn von 2017 verkauft waren. 705 Einheiten wurden davon als verkauft angegeben, zu Preisen zwischen 156.000 € bis 2.500.000 €. Diese Zahl beinhaltet nicht den Verkauf dutzender Neubauvillen oder komplett renovierter Villen, die in diesen Jahren von privaten Investoren verkauft wurden.

Zusätzlich zu diesen Immobilien haben wir eine Liste zusammengestellt (einzig mit der Idee, den Trend zu bestimmen; es handelt sich aber nicht um eine umfassende Studie), in der 53 neue Projekte in Marbella, Estepona, Benahavís und Ojén aufgeführt sind, die seit April 2017 zum Verkauf stehen und entweder vom Plan weg verkauft werden, noch im Bau oder bereits fertiggestellt sind. Diese neuen Projekte beinhalten Wohneinheiten in der Preisklasse von 199.000 € bis 3.800.000 €, insgesamt sind es 1944 Objekte, und viele davon sind bereits von Kaufinteressenten reserviert.

Nehmen wir dazu die neuen Projekte in Mijas, Fuengirola und Benalmádena, so kommen wir auf 77 neue Projekte und 2626 Objekte ab 167.000 €.

Die Ausmusterung des Allgemeinen Bebauungsplans 2010 (PGOU)
Die Annullierung des Bebauungsplans von 2010 und die Rückkehr zum vorherigen Plan General de Ordenación Urbanística von 1986 hat sicherlich Auswirkungen auf den Immobilienmarkt in Marbella gehabt. Zu den zahlreichen Folgeerscheinungen gehört auch die Reduzierung von Bauland und bebaubaren Einfamilien Grundstücken, obschon nach Aussage der Gemeindeverwaltung (Diario Sur, 13. März 2016) noch genügend Land für das Errichten von ca. 17.000 Wohneinheiten vorhanden ist. Also ist es recht unwahrscheinlich, dass Marbella in den nächsten drei oder vier Jahren das Bauland ausgehen wird.

image-2-2017 smallVerzögerung bei der Erteilung von Baugenehmigungen
Zwar leistet die Gemeinde in vielen Bereichen gute Arbeit, beispielsweise was die Sicherheit, die Müllabfuhr, Stadtreinigung, Strände, Straßen etc. angeht; aber trotz der Tatsache, dass gemäß des Bebauungsplans 1986 genügend Bauland vorhanden ist, gibt es bei dem für die Erteilung der Baugenehmigungen zuständige Amt (Urbanismo) , das wiederum die Genehmigung des Stadtrats benötigt, starke Verzögerungen- manche sprechen gar von einer Lähmung ⁴.

Bauunternehmer und Privatpersonen, die einfach nur ein Haus auf ihrem eigenen Grundstück bauen wollen, sind sich einig, dass diese Verzögerungen von Natur aus eine Strafe sind. Darum kaufen nun viele Menschen Land in den Nachbargemeinden Benahavís und Estepona, wo die Bearbeitung schneller vonstatten geht: In diesen Orten können Baugenehmigungen innerhalb von drei bis vier Monaten nach Einreichen der Pläne erteilt werden, während es in Marbella derzeit länger als ein Jahr dauern kann.

Diese schwer wiegenden Verzögerungen bei der Erteilung von Baugenehmigungen in Marbella fügen Investoren, die vertrauensvoll Bauland gekauft haben, großen Schaden zu. Auch das Image von Marbella selbst leidet darunter, und zudem hat es mit der Annullierung des Bebauungsplans 2010 und dem Chaos, das Marbella in den letzten fünfzehn Jahren in Bezug auf die Bauplanung erlitten hat, nichts zu tun.

Was auch immer der Grund für diese Blockade und Verzögerungen bei den Baugenehmigungen sein mag, und unabhängig von den internen Problemen in der Stadtverwaltung- wer eine Baugenehmigung beantragt, hat jedes Recht darauf, eine schnelle und effiziente Bearbeitung zu erwarten und innerhalb einer ähnlichen Frist wie in den Nachbarorten und im restlichen Spanien eine Baugenehmigung für genehmigtes Bauland zu erhalten. Die Stadt ist verpflichtet, eine effektive und solide Führung bereitzustellen, damit dieses Ziel erreicht werden kann.

image-1-2017 smallGroße Fonds kaufen Bauland für das Errichten von Wohnungen
Große internationale Fonds investieren erstmals hunderte Millionen Euro in den Kauf von Bauland an der Costa del Sol und besonders in der hochwertigen Gegend zwischen Marbella und Sotogrande. Durch die historisch niedrigen Zinsen ist eine Investition in Grund und Bauland in puncto Rendite sehr viel vielversprechender als anderswo.

Diese Investitionen sind ein wichtiger Vertrauensbeweis in die Zukunft des Markts für Immobilien aus zweiter Hand und Immobilien für den Lebensabend in dieser einzigartigen Gegend, die für ihr ganzjährig unglaublich gutes Klima, ihren gesunden Lifestyle und ihre Qualität in vielen anderen Bereichen berühmt ist. Infolgedessen sind praktisch alle erstklassigen Baugrundstücke in Marbella verkauft und die neuen Projekte befinden sich in der Planungsphase.

Hier ein Zitat aus einem Artikel, der am 10. März 2017 in der Zeitung Diario Expansión veröffentlicht wurde: “Die Erholung des Immobilienmarkts beginnt in bestimmten autonomen Regionen Form anzunehmen, und internationale Investmentfonds machen sich bereit für die Erwirtschaftung von Gewinnen, je stärker der Boom bemerkbar wird (…) und da sie auf die erneute Belebung des Sektors warten, haben mehrere dieser Fonds bereits den ersten Vorstoß gewagt. Värde, Lone Star, Castlelake, Texas Pacific Group, Apollo, Cerberus und Kennedy Wilson sind nur einige der Stars auf dem neuen Immobilienmarkt. Diese Fonds halten sich auf verschiedene Weisen auf dem Immobilienmarkt präsent: als Gläubiger, Dienstleister und Eigentümer der neuen Generation von Bauunternehmern, die weitaus professioneller sind als ihre Vorgänger”.

image-4-2017 smallDer Tourismus bricht erneut Rekorde
Die Anzahl der Touristen, die Spanien besuchen, stieg 2016 um 10,3% seit dem Rekordjahr 2015, und erreichte einen neuen Höchststand von 75,6 Millionen Besuchern. 23,6% davon kamen aus dem Vereinigten Königreich.

Zeitungsberichte zeigen, dass die Zahl der ankommenden Passagiere am Flughafen Malaga im Vergleich zu 2015 um beeindruckende 15.7% auf 16.672.776 gestiegen ist; die Bedeutung der Provinz Malaga und der Costa del Sol für den Tourismus in Spanien und Europa wird hierdurch besonders hervorgehoben.

Spanien profitiert eindeutig von den Sicherheitsbedenken in anderen Teilen der Welt, wie die Länder des Mittleren Ostens, wohin nur wenige oder fast gar keine Menschen reisen möchten; dazu kommen die klassischen Gründe wie Sicherheit und Qualität, für die Spanien und insbesondere Marbella stehen.

In Marbella soll eine große Hotelgruppe, die zwei wichtige Strandhotels besitzt, für ein Rekordjahr bei der Bettenbelegung gesorgt haben, und 2016 spricht für sich selbst. Die Zahlen ausländischer Besucher in Marbella steigen in Rekordhöhe, während das Niveau in Spanien allgemein noch deutlich hinter den Zahlen von 2006 zurückliegt.

Marbella war nie attraktiver als jetzt, und der Optimismus, der in der Luft liegt, ist ansteckend. Zurückblickend betrachtet können wir sagen, dass wir länger als ein halbes Jahrhundert Zeuge davon waren, wie Investitionen in Immobilien direkt durch qualitative hochwertigen Tourismus begünstigt werden.
(2) Die Anzahl der Touristen in Spanien stieg 2016 um 10.3%

Nachfrage nach Objekten über 4.000.000 €
Eine kurze Umfrage bei den Eigentümern der größeren Makleragenturen in Marbella und Umgebung ergab die einstimmige Schlussfolgerung, dass die Nachfrage für Immobilien über 4.000.000 € 2016 nicht, wie allseits erwartet (einschließlich von uns selbst) gestiegen, sondern sogar gefallen war. 2017 jedoch zeigt der Markt Anzeichen neuer Belebung. Die wichtigsten Makleragenturen in Marbella schätzen, dass 2016 nur 20 bis 25 solcher Objekte verkauft wurden, auch wenn ein Spielraum für Immobilien berücksichtigt werden muss, die privat verkauft wurden.

Es gibt einige wundervolle Immobilien, die für die oberste Riege des heutigen Marktes von hervorragenden Architekten gebaut wurden; mehr als je zuvor werden stilistische Einflüsse von außerhalb Spaniens deutlich, und ein starker zeitgenössischer Trend bricht sich Bahn. Wir haben immer geglaubt, dass ein wichtiges Element für die Zukunft des Marktes in Marbella und Umgebung das oberste Marktende ist, und dass die Preise schließlich auf das Niveau wie an der Côte d’Azure steigen werden. Dies wird auch so kommen, nicht zuletzt, da die außergewöhnlichen und hochwertigen Luxusimmobilien neue Kunden in diesem Bereich anziehen, die früher hier keine Immobilien dieser Art finden konnten.

image-3-2017 smallHat sich der Markt komplett erholt?
Nein, nicht ganz, trotz der gesunden Marktaktivitäten und obwohl die Krise schon Jahre zurückliegt. Neue sorgfältig geplante und für den Zielmarkt designte Objekte verkaufen sich sehr gut. Die Wiederverkäufe in den meisten konsolidierten und beliebtesten Wohngegenden waren genau so zahlreich wie auch sonst in der Geschichte der Stadt. Neue oder renovierte Immobilien erzielten sogar teilweise höhere Preise als in den Top- Jahren 2006 und 2007. In den meisten anderen Gegenden um Marbella herum und in den benachbarten Gemeinden hat der Markt gute Fortschritte gemacht, eine solide Aktivität lässt sich beobachten, aber es gibt nach wie vor viele Secondhandobjekte zu sehr attraktiven Preisen, die noch auf den richtigen Käufer warten.

Einer der vielen großen Unterschiede auf dem heutigen Markt verglichen mit 2011 und den Jahren davor ist, dass es eine gesunde Nachfrage nach Immobilien sämtlicher Arten und Preisklassen gibt. Eine Immobilie zu verkaufen ist also heute nur eine Frage des Preises. Früher war es so, dass wenn die Verkäufer ihre Preise senkten, oft trotzdem keine Kaufangebote kamen. Wenn heute die Verkäufer ihre Preise richtig ansetzen und die Interessenten das Gefühl haben, dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, gibt es fast sofort eine spürbare Reaktion auf dem Markt.

Was hält die Zukunft für uns bereit?

• Großes Geld spricht für sich und Geld zieht Geld an: Das Vertrauensvotum seitens der Bauunternehmer und wichtiger internationaler Fonds und deren Investitionen in Marbella und Umgebung dienen nicht nur dazu, zukünftige gut geplante und hochwertigere Bauunternehmungen zu sichern, sondern hilft auch dabei, neue Investoren und Käufer anzulocken, sodass das Vertrauen in den Markt allseits wächst.

• Marktanalysen lassen darauf schließen, dass (wenn sich an den anderen Faktoren nichts ändert) die nächsten paar Jahre wohl von einer graduellen Entwicklung und Wachstum der Gegend gekennzeichnet sein werden, und nicht wie zuvor von einem überhitzten Markt; natürlich hängt alles von der wirtschaftlichen Entwicklung der Welt und den verschiedenen Ländern ab, aus deren Bürgern sich der Markt in Marbella und Umgebung zusammensetzt.

• In den letzten drei bis vier Jahren war eine Verlängerung der so genannten Zwischensaison im Tourismusbereich in Marbella zu beobachten; die Herbstsaison dauert länger und der Frühling beginnt eher. Mit einer festen Bevölkerungszahl von ca. 300.000 in der Nebensaison sind Marbellas Restaurants, die meisten Hotels, Sporteinrichtungen (einschließlich über 40 Golfplätze in Marbella und Umgebung) sowie das Nachtleben weiterhin aktiv, sodass es anders als in allen anderen Urlaubsstädten am Mittelmeer eine ganzjährige Saison gibt. Die Tendenz zur Verlängerung der Zwischensaison wird zweifellos andauern, dies war stufenweise schon in den letzten 50 Jahren zu bemerken, und in den kommenden Jahren wird dies als Treibstoff für das Wachstum der Verkaufszahlen darstellen.

• Das alte Modell der städtebaulichen Entwicklung aus den Boomtagen, als Bauunternehmer so gut wie alles bauen und dann schnell verkaufen konnten, nur um sofort zum nächsten Projekt überzugehen, gehört Gott sei Dank der Vergangenheit an. Kultiviertere, erfahrenere und sorgfältige Bauunternehmer haben ihren Platz eingenommen und sind darauf bedacht, den Käufern im Gegenzug für ihr Geld exzellente Qualität zu liefern. Es wird sehr viel mehr Zeit und Arbeit als früher in das Errichten hochwertigerer Immobilien verwendet, und diese Immobilien passen sich den anspruchsvolleren und vielfältigen Anforderungen des Marktes an. Bereits jetzt ist die Belohnung für diese Anstrengungen sichtbar: Belohnungen für Bauunternehmer mit laufenden Projekten, die sehr erfolgreich im Verkauf sind, und Belohnungen für die Käufer, die endlich eine immer breitere Palette an neuen hochwertigen Immobilien mit verschiedenen Eigenschaften, Preisen und in unterschiedlichen Lagen zur Auswahl haben.

• Die Verkäufe in den Nachbargemeinden von Marbella werden weiterhin stark zunehmen, und in Marbella vielleicht etwas gemächlicher, bis eine Lösung für die Verzögerungen bei der Erteilung der Baugenehmigungen gefunden wird, was noch ein bis zwei Jahre dauern kann, sofern die richtigen Maßnahmen ergriffen werden.

• Der Anteil spanischer Käufer, der vor 2007 locker bei 35% lag und heute ca. 20% beträgt, war immer die Grundlage des Immobilienmarkts in Marbella. Da die spanische Wirtschaft sich weiterhin erholt, wird auch dieses Marktsegment weiter wachsen.

• Da neue, wunderschön designte und hervorragend ausgestattete Immobilien fertig gestellt werden und auf den Markt kommen, wird das „obere Ende“ des Markts gesteigerte Aktivität zeigen.

• Immobilien aus zweiter Hand, die einen vernünftigen Preis haben und gut in allen Wohngegenden von Marbella und den Vororten vermarktet werden, werden schneller als früher verkauft, da die Nachfrage nach Immobilien steigt.

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Marbella ist einzigartig
Panorama hatte Marbella und Umgebung schon in den späten Sechzigern als eine “besondere Gegend für besondere Leute” ausgemacht (unser damaliger Slogan), und aus diesem Grund eröffneten wir auch 1970 unser Büro hier.

Neben dem großartigen Klima waren die Gründungsväter von Marbella und die ersten Bauunternehmer vor über 60 Jahren so vorausschauend, vernünftige Richtlinien für das Erbauen von Häusern durchzusetzen: ein niedriges Bauvolumen und großzügige Grünanlagen im Vergleich zu den Betondschungeln vieler anderer Urlaubsorte in Spanien.

Alle diese Faktoren, kombiniert mit hervorragenden Einrichtungen der Gemeinde, Sicherheit, guter Infrastruktur, über 40 Golfplätzen, die in 20 Minuten per Auto erreicht werden können, Tennisklubs, vielen anderen Sporteinrichtungen, 3 Jachthäfen und tollen Restaurants, tragen dazu bei, das Marbella der einzige Urlaubsort im Mittelmeerraum ist, in dem die Hauptsaison das ganze Jahr über andauert. Und so zieht Marbella Menschen der gehobenen Schichten aus ganz Europa und dem Rest der Welt an.

Eine neue Ära für das Wachstum des Immobilienmarkts in Marbella
Es gibt eine wichtige Schlussfolgerung in Bezug auf die weitere Umgebung von Marbella, einschließlich Estepona und Benahavís: Diejenigen, die die Entwicklung dieser Gegend in den letzten Jahren beobachtet und eingeschätzt haben, sind fast einstimmig der Meinung, dass dieser Teil der Costa del Sol am Beginn einer neuen Goldenen Ära steht.

¹ Quelle: http://www.registradores.org/
²
Quelle: http://extranjeros.empleo.gob.es
³
Quelle: http://www.registradores.org/Anuario
Quelle: Diario Sur 02/11/16 and 23/01/17

Von Christopher Clover, FRICS

Copyright © 2017 Panorama Properties S.L.

Mein Dank gilt unserem Verkaufskoordinator Alfonso Muñoz für seine hervorragenden Recherchen für die Statistiken bezüglich der hier beschriebenen Neubauprojekte sowie meiner persönlichen Assistentin Carolina Alaniz für ihre unschätzbare Hilfe.

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