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Feb
122014

Marbella in den 1970-iger Jahren: Unsere ersten Jahre

Filed under: Panorama News

Marbella in den 1970-iger Jahren: Unsere ersten Jahre
Die Grundsteinlegung von Panorama

Von Christopher Clover

Als Einleitung zur Geschichte von Panoramas ersten Jahren in Marbella möchte ich Ihnen zuerst einmal etwas näher erläutern, warum uns Marbella damals in den Siebzigern so fasziniert hat, dass wir beschlossen, hier ein Büro zu eröffnen.

Die Anfänge

Man schrieb das Jahr 1946, der spanische Bürgerkrieg war seit etwa sieben Jahren vorbei. Marbella war ein Dorf mit weniger als 10.000 Einwohnern und einer sehr interessanten Geschichte. In der Dorfmitte befand sich (und befindet sich noch heute) eine alte maurische Burg aus dem 9. Jahrhundert. Daneben gab es verstreut in der ganzen Ortschaft auch mehrere Ruinen römischer Bauwerke. Im Hintergrund thront der Berg La Concha und schafft ein einzigartiges Mikroklima; tatsächlich findet man in keinem anderen europäischen Ort so günstige Wetterbedingungen wie in Marbella.

Die ausgedehnten Ländereien waren seinerzeit im Besitz fünf großer Familien: Juan und Enrique Belón, Juan Lavigne und Juan Lima, alle aus Marbella stammend, Elvira Tallefer und ihr Mann Salvador Guerrero aus Málaga (Elviria wurde nach ihr benannt), und Norberto Goizueta aus Navarra (der Gründer von Guadalmina). Größtenteils wurde das Land von Bauern gepachtet und bewirtschaftet. Die Industrie in jenen Tagen beschränkte sich auf die Landwirtschaft und den Abbau von Eisen und Graphit.

Aus diesen Samen entwickelte sich Marbella zur bedeutendsten Stadt in puncto hochwertigem Tourismus an der gesamten Mittelmeerküste.

Allerdings war auch viel Glück im Spiel; Torremolinos und viele andere Städte an der spanischen Küste waren seinerzeit ebenfalls wunderschön, aber was ist aus ihnen geworden!

9.bautizo sophie schonburg 650Taufe von Sophie von Schönburg, Köning Sofía

Marbellas erster Förderer war der vielseitige und facettenreiche Aristokrat Ricardo Soriano Sholtz von Hermensdorff, Markgraf von Ivanrey, der 1943 von seinem Freund Norberto Goizueto, der in der Gegend sehr viel Landbesitz (350 Hektar) besass, eine Finca mit 220.000 Quadratmetern (22 Hektar) Grund namens „El Rodeo“ erwarb. In den beiden folgenden Jahren errichtete Ricardo das erste Bungalow Hotel in Marbella und eröffnete 1945 das Hotel „El Rodeo“, in das er seine zahlreichen Freunde einlud, um ihnen die Gegend zu zeigen. 1946 lud er seinen Neffen Prinz Alfons von Hohenlohe und dessen Vater Prinz Maximilian Egon von Hohenlohe-Langenburg ein, Marbella zu besuchen und kennen zu lernen. Alfons war der Wohn eines bekannten deutschen Aristokraten, dessen Stammbaum bis ins 6. Jahrhundert zurückreichte. Seine Mutter, die Gräfin von Belvís de las Navas, war in Spanien genau so bekannt. Sein Pate war König Alfons XIII. Seine Abstammung und Onkel Ricardos visionäre Vorstellung von Marbella erleichterten es Alfons, Ricardo Sorianos eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.

im Jahr 1946 seinen Neffen Alfons von Hohenlohe und seinen Vater Maximilian Egon von Hohenlohe-Langenburg zu sich einlud, um Marbella kennenzulernen. Alfons war nicht nur der Sohn eines bekannten deutschen Aristokraten, deren Vorfahren bis ins sechste Jahrhundert zurückreichten: Seine Mutter war die spanische Gräfin von Belvis de las Navas, und König Alfons XIII von Spanien sein Taufpate. Seine Abstammung sowie die Tatsache, dass sein Onkel Ricardo Soriano der erste Förderer und Stadtplaner von Marbella war (er eröffnete 1945 das erste Hotel, El Rodeo, und lockte zahlreiche Freunde hierher, um die Gegend zu besuchen), machten es Alfons sehr leicht, dem eingeschlagenen Weg, den ihm sein Onkel Ricardo bereitet hatte, zu folgen und ihn weiter auszubauen.

Marbella lag damals zwei Autostunden von Málaga entfernt und war nur über eine schreckliche, zweispurige Küstenstraße zu erreichen. Alfons und sein Vater kreuzten in einem alten Rolls Royce auf, dessen Motor mit einem Kohlenbrennersystem betrieben wurde, weil Benzin in den Nachkriegsjahren sehr knapp war. Nach ihrer Ankunft in Marbella mussten sie auf Onkel Ricardos Rückkehr von einem Angeltrip warten, und nutzten die Zeit für ein Picknick unter den Pinien auf der wunderschönen Finca Santa Margarita im Westen der Stadt, direkt am Meer. Sie verliebten sich so sehr in Marbella und insbesondere in diese Finca, dass sie im Jahr darauf zurück kamen und das Anwesen kauften.

Das Hotel Marbella Club. 1955

Alfons und sein Vater bauten ein wunderschönes neues Haus auf ihrem Land und luden ihre Freunde ein, sie zu besuchen. Das ursprüngliche Farmhaus auf der  Finca Santa Margarita wurde umgebaut in eine Mischung aus Bar, Restaurant und Club für die Menschen aus der Umgebung. Dies war die Geburtsstunde des “Marbella Club”. Es waren die ersten Schritte hin zu Marbellas Entwicklung zu einem bedeutenden Reiseziel.

Hotel Marbella Club

Durch Alfons, seinen Vater, seine Mutter und die Kontakte seines Onkels Ricardo kamen immer mehr Besucher nach Marbella (und in den Marbella Club), so dass es manchmal an Unterbringungsmöglichkeiten für die Vielzahl an Gästen fehlte. Der Besucheransturm war so immens, dass Alfons 1953 beschloss, ein kleines Hotel neben dem umgebauten Bauernhaus zu bauen, dessen 18 Zimmer um einen Innenhof herum angeordnet waren und damit den Motels glich, die er kurz zuvor in den USA gesehen hatte. Er beschloss, seinem Hotel den Namen Marbella Club Hotel zu geben. Es öffnete seine Türen erstmals im Jahr 1954 und wurde umgehend zu einem Magnet für hochwertigen Tourismus. Rudi Graf von Schönburg, ein Verwandter von Alfons, der vor kurzem seinen Abschluss an der Schweizer Hotelfachsschule in Lausanne gemacht hatte, tat sich 1955 mit Alfons zusammen und übernahm die Leitung des Hotels. Bis heute hat er eine enge Verbindung zum Marbella Club (lesen Sie seinen wunderbaren Artikel “Die Anfänge des Marbella Club” in unserem Blog, www.panorama.es)

Das einstige Bauernhaus hat bis heute überlebt und ist beherbergt nach wie vor die Hotelbar und das Restaurant.

Anziehungspunkt für VIPs

Wedding of Princess Marie Lousie & Count Rudi in 1971 650

Hochzeit von Prinzessin María Louise & Graf Rudi von Schönburg, 1971

alfonso y jackie 650Prinz Alfonso

Das herrliche Mikroklima in Marbella, seine günstige Lage, die relativ leichte Anreise und die Herzlichkeit seiner Bewohner machten Marbella schnell zu einem Magnet für Menschen, die auf der Suche nach einem neuen und besonderen Reiseziel waren. Alfons hielt sich freilich nicht zurück und lud sämtliche Mitglieder des damaligen Jetset ein, das erste Luxushotel an der Costa del Sol zu besuchen,  und innerhalb kürzester Zeit wurde Marbella zu dem angesagtesten Ort Europas. In den sechziger Jahren gab es bereits viele „berühmte“ Besucher, die Marbella und das Marbella Club regelmäßig besuchten. Viele kauften Land, um ihre Häuser zu bauen, manchmal direkt von Alfons selbst. Unter diesen Berühmtheiten waren unter anderem: José Banús, der 1962 nach Marbella kam und das Land kaufte, das heute Puerto Banús ist, sowie Nueva Andalucía (viele taten seine Vision damals als verrückt ab!), Jaime de Mora, Manolo Lapique, Ignacio Coca, der Gründer von Los Monteros und den Río Real Golfplätzen, und andere bekannte Namen wie die von Thyssens, Prinzessin von Bismark, die Familie Füstenberg, Mel Ferrer und Audrey Hepburn, die Herzoge von Windsor, Prinz Rainer von Monaco mit Grace Kelly, Ava Gardner, Cary Grant, Laurence Olivier, Guy de Rothschild, Terry von Pantz, Deborah Kerr, Jimmy Stewart, Teddy Kennedy, Jean Negulesco, und viele andere.

Grace Kelly, Prinz Rainier & José Banús bei der Eröffnung von Puerto Banús

Alfons hatte die Stelle seines Onkels Ricardo als erster Förderer Marbellas erfolgreich übernommen. Marbella war zu einem „besonderen Ort für besondere Menschen“ geworden- Panoramas Slogan der ersten Jahre.
Bild 3: die ehemalige Swimmingpoolanlage des alten Marbella Club Hotel

Vom Fischerdorf zum internationalen Hot-Spot

Infolge von Alfons´ Bemühungen und der Tatsache, dass viele seiner Freunde neue Häuser und Wohnanlagen in der Gegend errichteten, stieg die offizielle Einwohnerzahl von 12.156 im Jahr 1960 auf 29.253 im Jahr 1970, doch als Panorama in den frühen Siebzigern hier ankam, hatte Marbella nach wie vor seinen Dorfcharakter- eine kleine Stadt mit vielen interessanten und netten Menschen. Die beliebtesten Örtlichkeiten, abgesehen von der Altstadt, waren das Marbella Club, Puerto Banús, Nueva Andalucía, Los Monteros und Guadalmina; die drei letztgenannten mit ihren Golfplätzen und Clubs, die alle zu der Zeit entstanden waren, als ihre Eigentümer auf die Zukunft des Tourismus setzten.

ACDSee PDF Image.James Stuart & Prinz Alfonso

Ende der Sechziger Jahre verfügte Marbella über die besten Voraussetzungen, ein wichtiges und anspruchsvolles Ziel mit einer Ganzjahressaison für Urlauber und Wohntouristen zu werden, anstatt ein einfacher Ferienort für die Sommermonate zu bleiben. Aber damit die Stadt das ganze Jahr über attraktiv sein und genügend Kunden für Luxusshops, Boutiquen, Restaurants, Nachtclubs, Freizeit- und Vergnügungsangebote anlocken konnte, benötigte sie auch in der Nebensaison, sprich in den Wintermonaten, mindestens 150.000 Bewohner, zusammengesetzt aus festen Einwohnern und der schwankenden Zahl der Wohntouristen. Diese Zahl wurde nicht vor 1996 erreicht, als die „Nebensaison“ ein Eigenleben entwickelte und Marbella sich zum einzigen Urlaubsort am Mittelmeer wandelte, an dem das ganze Jahr über Hochsaison herrscht. Heutzutage halten sich in der Nebensaison zwischen 250.000 und 300.000 Residenten in Marbella auf.

Marbella in den 70-igern, eine Erfahrung aus erster Hand

Marbellas Beliebtheit hatte sich bereits bis nach Übersee herumgesprochen. Mein Vater Bill Clover, seit 1952 ein erfolgreicher Immobilienmakler in Charlottesville, Virginia (wie schon zuvor sein Vater B.B. Clover seit 1904 in Chicago), beschloss 1968, sein Geschäft zu erweitern und eine internationale Immobilienagentur namens Panorama International Ltd. zu kaufen, deren Hauptbüro in Washington DC, etwa zwei Autostunden nördlich seiner Heimat Charlottesville lag. Ein französischer Geschäftspartner von ihm, René Frank, erklärte ihm, dass Marbella Europas neue und wichtigste Hochburg des Jetsets geworden sei, und dass wir ernsthaft darüber nachdenken sollten, dort eine Niederlassung zu öffnen.  Und das taten wir auch, Anfang 1970 eröffneten wir ein Büro in Marbella und kurz darauf ein weiteres auf Mallorca und in Mexico City (letzteres wurde von meinem Bruder Bill geleitet). Panorama war die erste internationale Immobilienagentur in Marbella, und auch die erste Agentur überhaupt, die Besichtigungsflüge in die Region organisierte.

Kurze Zeit stand das Büro in Marbella unter der Leitung eines pensionierten englischen Kapitäns, Phil Kelly, der wenig später von G. Bland Hoke abgelöst wurde, der schon vorher in unserem Büro in Washington DC im Verkauf gearbeitet hatte und heute ein sehr erfolgreicher Immobilienmakler in Jackson Hole, Wyoming ist. Die Hauptaufgabe von Bland und seinem fünfköpfigen Team bestand zum einen darin, die regelmäßig eingeflogenen Kunden zu empfangen, die über das Washingtoner Büro von Panorama vermittelt wurden, und zum anderen war er damit betraut, die Basis für unser Geschäft mit Immobilien aus zweiter Hand und Objekten für Investoren zu schaffen.

Im Februar 1973 kam Bland zurück nach Hause, und meine erste Frau Kirsten und ich gingen nach Marbella. Es sollte eigentlich nur für ein Jahr sein, um das Büro umzustrukturieren, aber letzten Endes sind wir für immer geblieben.

Duques de Alba-14 650Herzöge von Alba

Bei unserer Ankunft war Marbella noch eine kleine Stadt. Wollte man damals ins Ausland telefonieren, musste man den Anruf vorher bei der Vermittlung in Málaga anmelden und manchmal stundenlang auf eine Verbindung warten. Unser second-hand Fernschreiber mit seiner Technologie aus den 1930-iger Jahren war seinerzeit unsere einzige sichere Verbindung zur Außenwelt.  Esel wurden damals noch als übliches Transportmittel genutzt, und auf den Straßen sah man unzählige Seat 600 und den schachtelförmigen Seat 124 Sedan. Die zweispurige Hauptstraße zum Flughafen führte durch die Ortsmitte von Fuengirola und Benalmádena Costa und hatte den Beinamen „Autobahn des Todes”. Kurz und gut, die Infrastruktur ließ sehr zu wünschen übrig, und es gab Zeiten, da fiel der Strom mehrmals im Monat aus, was aber irgendwie verständlich ist, wenn man bedenkt, dass die Bevölkerung sich im vorangegangenen Jahrzehnt um ein Zweieinhalbfaches erhöht hatte.

Wir lebten unter der Diktatur des Generalísimo Francisco Franco. Eine Legende besagt, dass bei seinem letztem Besuch im Frühling 1973 anlässlich der Eröffnung der neuen Clínica Incosol, Franco die Türme des Hilton Hotels und das Aparthotel daneben bemerkte (heute das Hotel Don Carlos), ebenso die Torre Real gegenüber von Incosol, und so entsetzt darüber gewesen sein soll, dass er den Befehl gab, nie wieder zu erlauben, dass so hohe Gebäude die Skyline von Marbella verunstalten dürften, so wie bereits Torremolinos und Benalmádena Costa verschandelt worden waren.

Chris and his wife Kirsten, Katinka and Alex's mother, in 1979 650Chris & seine erste Frau Kirsten, Mutter von Katinka & Alex

Francos Sicht der Dinge stimmte überein mit der Wachstumsvision von niedrigen Bauten und Wohnanlagen mit geringer Dichte, die bereits von Marbellas  „Gründern“ begonnen worden war, angefangen bei Ricardo Soriano selbst, der seinen Freunden „ausredete“, Häuser mit mehr als einem Stockwerk zu bauen und ihnen nahelegte, den traditionellen andalusischen Stil zu bewahren. Dieser Stil wurde auch von Prinz Alfons, José Banús, Norberto Goizueta und anderen beibehalten. Francos Meinung trug dazu bei, die örtlichen Behörden im Erhalt dieser Tradition zu bestärken, und seit 1973 ist kein einziges Hochhaus in Marbella gebaut worden. Nur dem starken und anhaltenden Einfluss dieser Menschen ist es zu verdanken, dass Marbella eine Stadt mit einem so hohen Niveau in puncto Luxus- und Qualitätsbauten geblieben ist, verglichen mit dem Betondschungel östlich von Marbella und auch in den meisten anderen Touristenorten an der Mittelmeerküste.

Zu jener Zeit gab es nur einen einzigen Notar in Marbella, Don Luis Oliver Sacristán. Selbst als jüngerer Mann kam er mir alt vor mit seiner rauen Stimme, aber er behandelte Spanier und Ausländer stets auf die gleiche freundliche Art. Als er sich 1985 zur Ruhe setzte, traf ich ihn während einer Veranstaltung, und er sagte zu mir „Clover, Sie sind der Mann, mit dem ich im Ruhestand zusammen arbeiten möchte!” Ich fühlte mich überaus geehrt durch die Worte dieses wichtigen Gemeindemitglieds! Kurze Zeit später sagte Don Jaime de Mora dasselbe zu mir, und tatsächlich haben wir mehrere Geschäfte gemeinsam abgewickelt.

Die freundliche und warmherzige Art der Andalusier erleichterte es den nicht-spanisch sprechenden Mitbürgern, sich in Marbella einzuleben und zurechtzufinden, auch, wenn sich manche nur durch Zeichensprache verständigen konnten. Die Geradheit und Freundlichkeit der Andalusier hängt stark damit zusammen, dass die Familie hier einen wichtigen Stellenwert hat, ebenso wie die Kirche, harte Arbeit und großzügige Gastfreundschaft. Es ist schön zu erleben, wie sehr auch die heutigen Anwälte, Banker, Hoteliers oder Ladenbesitzer, die in Marbella geboren wurden, diese Werte weiterhin vertreten und gleichzeitig eine hervorragende Ausbildung genossen haben, die ihre Eltern ihnen in den sechziger und siebziger Jahren ermöglichten, Eltern, die offensichtlich zukunftsorientiert dachten. Fast alle lernten damals bereits Englisch.

Das Glück, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein!

Isidro Sierra Muñoz, Luis Oliver Sacristán & Julio Fernández Nespal 650Isidro Sierra Muñoz, Luis Oliver Sacristán & Julio Fernández Nespal

Zu jener Zeit war es sehr einfach, neue Bekanntschaften zu machen und Freunde kennen zu lernen. Es gab nicht mehr als sechs oder sieben Makleragenturen in Marbella in jenen ersten Jahren, und Panorama weckte vielerorts Neugier. Ich lernte viele Menschen der damaligen „Crème de la Crème” von Marbella kennen, einfach nur, indem ich ein- bis zweimal die Woche ins Marbella Club ging, wo ich neue Freunde kennenlernte, die mich wiederum ihren Freunden vorstellten. Das war nicht nur sehr gut fürs Geschäft, sondern ich konnte auch einige sehr wichtige Prinzipien des amerikanischen Maklerwesens umsetzen, die ich von meinem Vater und meinem Großvater gelernt hatte. Das erleichterte es, das Vertrauen neuer Kunden für ein Unternehmen wie unseres zu gewinnen, das noch ganz am Anfang stand. Das Marbella Club war schon damals meine Lieblingsbar und mein Lieblingsrestaurant, und ist es bis heute: Warm und romantisch, stilvoll, hervorragender Service und exzellentes Essen, wundervolle Menschen.

Der Lohn, den ich mir damals auszahlte, betrug 25.000 Peseten im Monat, was in etwa einem Gegenwert von 420 US- Dollar zum damaligen Kurs entsprach. Mit dieser Summe konnten wir sehr gut leben. Der luxuriöseste Sportwagen, der in Spanien hergestellt wurde, war der Seat 124 Sport; tatsächlich handelte es sich dabei um ein Fiat-Modell, das bis 1975 in Spanien zusammengebaut wurde und einen spanischen Motor und ein spanisches Getriebe hatte. Der Wagen kostete um die 350.000 Peseten oder 5.800 Dollar, ein Vermögen in jenen Tagen. Ich kaufte 1978 einen gebrauchten und habe ihn immer noch! Von den in Spanien hergestellten Autos jener Zeit war das Beste, das man auf der Straße sehen konnte, der Dodge 3700 GT (hergestellt von Chrysler España) – wer diesen Wagen fuhr, zeigte, dass er wirklich viel Geld hatte! Der Kauf von Autos, die aus Deutschland, Amerika oder England importiert wurden, war praktisch unmöglich, aufgrund der exorbitanten Einfuhrsteuer, durch die der Preis eines an sich schon teuren Wagens buchstäblich verdoppelt wurde. Tatsächlich galt es bis Mitte der 80-iger Jahre als verpönt, seinen Reichtum allzu deutlich zur Schau zu stellen. Derartiger Wohlstand wurde nicht nur mit dem Besitz eines „spanischen“ Dogde assoziiert, sondern auch mit der Marke Mercedes und anderen  importierten Luxusmarken.

Jaime de Mora OK 650Jaime de Mora y Aragón & seine Frau Margit Ohlsen

My Seat 124 Sport toda 650Mein Seat 124 Sport heute

Spanien war in den 70-igern und 80-igern unglaublich billig, sogar bis weit in die 90-iger Jahre hinein, zum Einen, weil die Pesete zwischen 1977 und 1993 sechsmal abgewertet wurde, was es der Wirtschaft erlaubte, hinsichtlich der Exporte wettbewerbsfähig zu bleiben und zudem einen jährlichen Zuwachs im Tourismus sicherstellte. Seit jedoch der Euro im Januar 1999 offizielle Währung wurde und die Pesete Ende 2001 ganz ersetzte, steht dieses wirtschaftliche Instrument nicht länger zur Verfügung und stattdessen müssen die Gemeinden, die Provinzialregierungen und die Landesregierung ihren Gürtel enger schnallen und Arbeitsreformen durchsetzen, die zu einer wettbewerbsfähigeren Wirtschaft führen sollen.

Auch die Immobilienpreise waren in den Siebziger Jahren sehr billig, ebenso die Lebenshaltungskosten, wie schon erwähnt.  Wir waren die erste Agentur, die Kunden aus den Vereinigten Staaten per Charterflug hierher brachte und Villen zwischen 12.000 und 20.000 Dollar, sowie Apartments in Nueva Andalucía zwischen 5.000 und 15.000 Dollar verkaufte! Der „Investitionsfaktor“ wirkte sich günstig auf die Verkaufszahlen in jenen Tagen aus, und Kunden sämtlicher Nationalitäten kauften Häuser. Aber natürlich spielte hierbei der Charme von Marbella die wichtigste Rolle.

Als unsere Mutterfirma in Washington DC Anfang 1975 aufgrund der starken Rezession schloss, wurde Panorama eine eigenständige Makleragentur in Marbella.

Der Beginn eines Marktes, der aus vielen Quellen gespeist wird, und Panoramas Erfolg

Panorama Ad for Nueva #6033 650Anzeige in den USA 1971: In den siebziger Jahren verkaufte Panorama über 150 Häuser in Nueva Andalucía Der saudische und panarabische Markt

Der saudische und panarabische Markt

Der erste große Erfolg in unserem Geschäft stellte sich ein, als Panorama 1974 der Immobilienverwalter von David Shamoon wurde (und 33 Jahre lang blieb). David, der leider im Juli 2013 starb, stammte aus dem Irak und war 1952 nach London gezogen, wo er sehr erfolgreich im Immobiliengeschäft und in anderen Bereichen war. 1974 besaß er eine wunderschöne, palastartige Villa direkt gegenüber von El Ancón an der Goldenen Meile, die er von Mara Lane, der Schwester von Prinz Alfons´ Frau Jackie Lane gekauft hatte und die einige Jahre später vom mittlerweile verstorbenen König Fahd (damals Kronprinz Fahd) erworben wurde. Mitte der Neunziger kaufte David die Hotels Marbella Club und Puente Romano, sowie mehrere andere Hotels in weiteren Ländern; heute werden diese von seinen Kindern Daniel und Jennica geführt.

David behandelte mich wie einen besonderen Freund und wurde nicht nur unser wichtigster Kunde seinerzeit, indem er mehrere Objekte gehobener Preisklasse kaufte, sondern er stellte mich auch einigen wichtigen Persönlichkeiten vor, die mich wiederum weiter empfahlen. Es ist großenteils ihm zu verdanken, dass wir Mitte bis Ende der siebziger Jahre so viele Immobilien an die arabische Königsfamilie und an andere Käufer aus dem mittleren Osten verkauften. Das war für Panorama ein wichtiger Impuls in einem kritischen Moment unserer Geschichte.

In jener Zeit wurden wir mit der Verwaltungstätigkeit für Akram Ojjeh betraut, dem Gründer der Firmengruppe TAG; ebenso für Prinz Salman, dem Bruder des damaligen Kronprinzen Fahad, der heute selbst Kronprinz von Saudi-Arabien ist, eine Tätigkeit, die wir durch Eyad Kayali, seine rechte Hand in Spanien, vermittelt bekamen. Auch für Prinz Fahads ältesten Sohn, Prinz Faisal Bin Fahad, arbeiteten wir als Verwalter. Die Verwaltungsabteilung von Panorama ist noch heute für einen größeren Palast zuständig, der einem Mitglied der saudischen Königsfamilie gehört.

The Shamoons, Chris and his first wife Kirsten, and the Corners in 1977 650Die Shamoons, Chris & seine erste Frau Kisten, mit den Corners, 1977

Auch andere wichtige Geschäftsmöglichkeiten ergaben sich noch Jahre später dank der Freundschaften in jenen frühen Siebziger Jahren, darunter eine Reihe von Transaktionen, die durch meinen engen Freund Mohamed Bashir Kurdi geschlossen wurden. Als damaliger saudischer Botschafter in Málaga beauftragte mich Bashir mit den Verkaufsverhandlungen für ein Stück Land in Málaga, auf dem das neue islamische Kulturzentrum entstehen sollte. Als er Mitte der 90-iger Jahre zum zukünftigen saudischen Botschafter in Japan ernannt wurde, bat er mich, ihm und seiner Regierung bei der Suche nach einem geeigneten Gebäude für die saudische Botschaft in Tokio zu helfen. Eineinhalb Jahre später unterzeichneten wir die Verträge für ein elfstöckiges brandneues Gebäude in Roppongi, mitten in Tokio, in dem sich auch ein Duplexpenthaus für den Botschafter befindet. Noch heute ist es das schönste saudische Botschaftsgebäude der Welt.

With old friend Ambassador M. Bashir Kurdi 650Mit einem alten Freund, dem Botschafter M. Bashir Kurdi, vor kurzem

Die Tatsache, dass Kronprinz Fahad und seine Familie sich hier Immobilien kauften, führte dazu, dass viele andere Menschen aus dem Mittleren Osten sich Ende der 70-iger und Anfang der 80-iger Jahre Häuser in Marbella zulegten. Viele andere Prinzen und wichtige, sogar legendäre- Geschäftsleute und Würdenträger aus allen Ländern des Mittleren Ostens kauften Immobilien in Marbella, und trugen so zu unserem wunderbaren kosmopolitischen Kulturmix bei. Erwähnenswert sind beispielsweise Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan, der Herrscher von Abu Dhabi und Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, dessen Familie noch immer im Besitz eines wunderschönen Anwesens neben Rocío de Nagüeles ist; mehrere Verwandte der kuwaitischen Familie Al Marzook; Adnan Kashoggi und seine zahlreichen Freunde; der Elektronik-Magnat Mouffac Al Midani; Rafic Harriri, der später Premierminister des Libanon wurde; H.E. Scheich Kamal Adham und unzählige andere.

Es gibt einen ganz besonderen Komfort, den viele aus dem Mittleren Osten in Marbella und Südspanien im Allgemeinen schätzten und noch heute schätzen. Das spanische Wörterbuch enthält tausende Wörter, die direkt aus dem Arabischen stammen. Dies ist auf die 781 Jahre dauernde Besatzung Spaniens durch die Mauren zurückzuführen, die 711 bis 1492 das Land beherrschten. Die marokkanische Gebirgskette Rif kann man an fast allen Tagen des Jahres sehen, ebenso wie die Lichter der Stadt Tanger hinter dem Felsen von Gibraltar in vielen Nächten, was uns einen ganz besonderen Eindruck hinsichtlich unserer Geographie verschafft.

Eine Britische Enklave

SKOL + La Concha in the 70'sBau des Edificio Skol in den sechziger Jahren

In den frühen Siebzigern hatten sich einige wenige britische Bürger, nicht mehr als zwei oder dreitausend, an der Costa del Sol niedergelassen. Einige von ihnen lebten ganz hier, andere nur ein paar Monate im Jahr. Viele von ihnen waren wichtige Persönlichkeiten. Für diese geringe Anzahl britischer Mitbürger gab es einen speziellen Grund: Großbritannien kontrollierte die Devisen in Form des so genannten „Dollar Premium“, und diese starken Einschränkungen erschwerten es den Leuten ungemein, ihren Urlaub im Ausland zu verbringen oder sich in einem anderen Land Immobilien zu kaufen, etwas, das heute ganz selbstverständlich ist. Auch der Kauf von Aktien ausländischer Firmen war vielen unmöglich. Das führte so weit, dass es den Urlauber nicht einmal mehr gestattet wurde, mehr als 50 Pfund Bargeld mit ins Ausland zu nehmen, nicht einmal für einen ganz gewöhnlichen Familienurlaub. Wollte man Bargeld abheben, musste man seinen Reisepass von der Bank abstempeln lassen!

Als Margaret Thatcher 1979 zur Premierministerin ernannt wurde und die Devisenkontrolle noch im selben Jahr lockerte (und kurze Zeit später ganz aufhob), kam es zu einer regelrechten Explosion in der Nachfrage nach Zweitwohnungen im Ausland. Das hat sich bis heute nicht wesentlich geändert, sieht man einmal von den ganz normalen Marktschwankungen der letzten dreißig Jahre ab. Marbella profitierte von diesem Boom in einem besonderen Ausmaß, ebenso wie andere Teile Spaniens, Frankreich, Italien, die USA (vor allem Florida), und andere Länder. Die Flüge aus England nahmen zu, und die Costa del Sol wurde zu einem dauerhaften Lieblingsreiseziel der Engländer, Marbella zur Hauptstadt des hochwertigen Tourismus. In jenen Tagen bot Panorama seine Objekte direkt auf dem englischen Markt an, anhand von Werbung in The Times und The Financial Times., Wir verkauften viele Immobilien an eine immer größer werdende britische Klientel, vor allem in den 1980-igern und Mitte der 90-iger. Teilweise auch dank einer starken Partnerschaft mit Chesterton’s, einer der führenden Makleragenturen in London. Bis heute sind wir zudem eine RICS (Royal Institution of Chartered Surveyors) regulierte Immobilienagentur.

Heutzutage ist Großbritannien die am stärksten vertretene Nationalität, abgesehen von den Spaniern natürlich, zahlreiche Briten wohnen dauernd in der Gegend von Marbella oder haben eine Zweitwohnung hier.

Neue Freunde, Geschäftspartner und Berühmtheiten

mel ferrer 650Mel Ferrer

Unter den vielen einflussreichen Menschen, die ich in Panoramas ersten Jahren kennenlernte, war auch Rafael Zea. Rafael war einer der ersten Bauunternehmer, der – neben vielen anderen Projekten- in den 60-iger Jahren das Skol- Gebäude in Marbella baute. Rafael war der Vorsitzende der Baufirma, die im Besitz von Las Lomas del Marbella Club war, und kam 1974 auf Empfehlung gemeinsamer Freunde zu Panorama. Wir verstanden uns gut und schnell erklärte er sich einverstanden, uns die Exklusivrechte für den Verkauf seiner Grundstücke in Las Lomas zu erteilen. In den darauffolgenden Jahren verkauften wir die größten Teile dieser wunderschönen Urbanisation im Herzen von Marbellas Goldener Meile. Rafael gab mir auch einen äußerst großzügigen Preisnachlass beim Kauf meiner ersten Villa in Marbella.

Auch mit Mel Ferrer kam ich ins Geschäft, der zum Zeitvertreib preisgünstige rustikale Villen baute und verkaufte, und damit sehr erfolgreich war. Mel war ein wundervoller Mensch, einerseits stets überaus höflich und andererseits sehr nüchtern und sachlich.

Ich hatte das Privileg, Ray Milland und seine Frau Mal kennenzulernen und Freundschaft mit ihnen zu schließen (1946 wurde Ray mit dem Oscar für den besten Darsteller in Billy Wilders Film „The Lost Weekend“ ausgezeichnet), ebenso wie Stewart Granger, einem der größten Hollywoodstars, der zwischen Marbella und Estepona ein großes Anwesen verkaufte.

Ray Milland nahm 1975 auf eine unserer Anzeigen im International Herald Tribune hin Kontakt mit uns auf und kam her, um sich einige Strandhäuser anzusehen. Da er kurz vor meiner Zeit ein Star geworden war, wusste ich nicht, wer er war, und als ich ihm vom Flughafen abholte, er auf dem Rücksitz meines kleinen schachtelförmigen Seat und seine Frau vorne, fragte ich ihn, was er beruflich mache! Nach einem kurzen Moment des Schweigens und einem tiefen Seufzer, antwortete er mit einem leicht wütenden Gesichtsausdruck … ich sah ihn im Rückspiegel…: „Ich bin in der Kinobranche“. Leider wurde es noch schlimmer, als ich ihn fragte, in welchem Bereich der Branche er arbeite! Am Ende aber kamen wir sehr gut miteinander aus und wurden Freunde, und auch unsere Frauen freundeten sich miteinander an.

Die Millands kauften schließlich ein herrliches Strandhaus in der Urbanisation El Ancón an der Goldenen Meile von Marbella, das vorher einem Mr. Brown gehört hatte.  Neben Mr. Browns Haus gab es in der vordersten Reihe nur noch 4 andere Häuser: Zwei rechts und zwei links davon. Das erste Haus rechts gehörte John Green, demjenigen, der das Anwesen gebaut hatte. Das zweite gehörte dem bekannten Industriellen Gordon White. Links wohnte Mr. Black und am anderen Ende  Warren Gold. Unglaublich aber wahr! Wir nannten es die „Regenbogenreihe“!

Jacqui John Green with Jovita Chris's second wife recently 650Jacqui & John Green mit Jovita, Chris´ zweiter Frau

John Green, Bruder des Galeriebesitzers Richard Green, ist ein äußerst kreativer und erfolgreicher Bauunternehmer, nicht nur in Bezug auf seine Projekte in Marbella, sondern auch in London. Nach seinem Projekt in El Ancón, baute er zwischen 1981 und 1985 eine weitere, wunderschöne Anlage in den Hügeln direkt gegenüber von El Ancón, die den Namen El Ancón Sierra bekam. Ich half ihm beim Kauf des Landes und später beim Verkauf der meisten Häuser dort, und war Mitglied im Vorstand seiner Firma. John und seine Frau Jacqui sind nach wie vor gute Freunde und heute haben wir beide Häuser in El Ancón Sierra.

Eine weitere Persönlichkeit, die uns in jenen Tagen und bis weit in die 90-iger Jahre bis zu ihrem Tode nahe stand, war die Baronin Teresa (Terry) von Pantz, Erbin des Vermögens der Kosmetikfirma Avon. Sie erbte ihr Vermögen von einem ihrer früheren Ehemänner; ihren letzten Mann, Baron Hubert von Pantz, nannte sie liebevoll „Hubert den Fünften“, da sie ihre ersten vier Männer überlebt hatte. Hubert hatte in seiner Jugend durch eine Affäre mit der französischen Designerin Coco Chanel für Schlagzeilen gesorgt. Sie waren beide äußerst großzügige Menschen und gaben gerne fürstliche Feste für ihre unzähligen Freunde und Bekannten: Terry war drei Jahrzehnte lang in Marbella bekannt als „die beste Gastgeberin“. Ihr liebstes Hobby war das Designen und Bauen von Häusern, also der Traum eines jeden Immobilienmaklers. Es waren wunderbare, offene und interessante Menschen, immer höflich zu allen, die jahrelang zu unseren wichtigsten Kunden zählten.

With Count Rudi recently 650Mit Count Rudi

Ende der 70-iger Jahre lernten wir Elizabeth und David Brockman kennen, die zusammen mit ihrem Partner Connie Münemann und seiner Familie das schönste Anwesen in Marbella besaßen; heute trägt es den Namen Urbanisation Sierra Blanca. Eine wenig bekannte Anekdote ist, dass einer unserer kuwaitischen Kunden das gesamte Land kaufen wollte, für das der Bebauungsplan durch die Gemeinde noch abgesegnet werden musste. Aufgrund der Verzögerungen bei der Billigung dieses Bebauungsplans, verursacht durch eine Gruppe Umweltschützer, bekam unser Kunde kalte Füße und trat eineinhalb Jahre später vom Vertrag zurück. Der Kaufpreis für das gesamte Anwesen (natürlich vor Fertigstellung der Infrastruktur) betrug $3.000,000! Später fanden die Brockmans einen anderen Geschäftspartner, den extrem erfolgreichen Bauunternehmer (und guten Freund) Pedro Rodríguez (von Sierra Blanca Estates), der seine erste Investition in Marbella mit der Firma der Brockmans machte; mit ihm erstellten sie die Infrastruktur und verkauften dann die Grundstücke.

With old friend Patrick Op de Beeck recently 650Mit einem alten Freund, Patrick Op de Beek, vor kurzem

Weitere wunderbare Menschen, die uns in unserer ersten Zeit in Marbella ihre Türen öffneten, waren der mittlerweile verstorbene Miguel Gómez Verdun, der zusammen mit seiner Frau Antonia die Juwelierkette Gómez & Molina besaß. Seinerzeit war Miguel der Direktor des Hotels El Rodeo, Marbellas erstem Hotel, wie bereits erwähnt; Archie und Cathy McNair – Archie war der Vorsitzende von Quant, des Unternehmens, das er mit seiner Frau Mary Quant in den 1950-iger Jahren gegründet hatte; der bereits verstorbene Bill Genske und seine Frau Silvia, Erbauer des Lomas del Marbella Club Pueblo; Nielson Sanchez Stewart und seine Frau Alicia, eine Anwältin, die noch heute aktiv ist und zu unseren Freunden zählt. Der mittlerweile verstorbene Rafael Cruz-Conde wurde unser guter Freund und unser Hauptanwalt in den späten Siebzigern. Seine Aufgabe bei Panorama (und Freundschaft mit mir) wird durch seinen Sohn Mauro und seine Tochter Alejandra fortgeführt. Graf Hans Larisch und seine Frau Maria, Gräfin von Salamanca, wurden ebenfalls enge Freunde. Mein wohl ältester enger Freund ist Patrick Op de Beeck, der bekannte Versicherungsbroker, der sein Büro genau neben dem unseren hatte, als wir noch neu hier waren.

Zurückblickend lässt sich sagen, dass ich Ende der siebziger Jahre fast alle einflussreichen Personen jener Tage kennengelernt hatte, neben den hunderten anderer wundervoller Menschen, mit denen wir bis heute durch eine enge Freundschaft verbunden sind.

Chris with H E Skeikh Kamal Adham in 1998 650Mit S.E. Sheikh Kamal Adham am 1998

With old friend pioneer developer since 1960 Leo Shriqui recently 650Mit einem alten Freund, einem der Pioniere im Bauwesen, Leo Shriqui

Wie dankbar bin ich für diesen wunderbaren Beginn unseres neuen Lebens in Spanien, für die Freundlichkeit, Hilfe und Freundschaft, die wir von allen Seiten erfahren haben.

Chris, Katinka and Alex 650Katinka, Chris & Alex Clover

Copyright© 2013 Panorama Properties S.L.

Wir danken Graf Rudi von Schönburg für die Erlaubnis, zahlreiche von ihm zur Verfügung gestellte Fotos in diesem Artikel zu veröffentlichen. Ebenfalls bedanken wir uns bei Graf Rudi und Antonio Belón Cantos für ihre freundliche Unterstützung und Beratung in Bezug auf die Geschichte der frühen Siebziger Jahre, bevor wir nach Marbella kamen.

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Carolina Alaniz

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Christopher Clover

Leitender Direktor und Vorstand
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